Sieg im Menzel-Doppel

Beim traditionellen Gröbenzeller „Sie und Er“ Partnerturnier im Mixed starteten Marion und Wolfgang Menzel als eingeschworenes Geschwister-Team. Nach einer Vorrunde gegen alle anderen 11 Teams noch insgesamt auf Platz 2, ließen die beiden nach Teilung des Teilnehmerfeldes in zwei Gruppen nichts mehr anbrennen und holten sich verdient – und zum zweiten Mal nach 2015 – mit geballter Familienpower den Sieg, herzlichen Glückwunsch!

Ebenfalls am Start war Jan Talan, der sich mit seiner Partnerin Daria Yoosefi (TV Augsburg) knapp dahinter auf Platz 2 einreihte, toll gemacht!

Da strahlt das Team „Menzel – Menzel“ um die Wette! Foto: privat.

Jan machts nochmal!

Auch die 9. Auflage des inklusiven Werksviertel-Cups mit 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Mixed-Modus war für Jan Talan wieder ein Heimspiel: mit nur einer Niederlage aus der Vorrunde startete er mit einem Freilos ins K.O. und kämpfte sich dort ungefährdet bis ins Finale. In einer Neuauflage des letzten Finalgefechts stand ihm dort wieder Tamino Peters (FC Gröbenzell) gegenüber, der sich jedoch mit 15:8 erneut geschlagen geben musste. Somit hatte Jan seine Goldmedaille erfolgreich verteidigt, herzlichen Glückwunsch!

Jan Talan gewinnt den 8. Werksviertel Cup

Von den hochsommerlichen Temperaturen ließ Jan sich nicht abschrecken und trat zur 8. Auflage des inklusiven Werksviertel Cups an, wo er sich unter 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Mixed-Wettbewerb bis ins Finale kämpfte. Mit den Lehren aus der Vorwoche blieb er auch hier siegreich und konnte Tamino Peters (FC Gröbenzell) mit 15:9 deutlich auf Platz 2 verweisen – super gemacht, Jan!

Auch Marion Menzel war an diesem Tag bestens aufgelegt und schaffte es in die Runde der letzten 8. Im USC-internen Duell musste sie dann Jan den Vortritt lassen und verpasste somit knapp das Podium, wir gratulieren herzlich zu Platz 5 in einer starken Konkurrenz. Daniel Markus komplettierte das USC-Trio mit Platz 11 nach einer unglücklichen 14:15 Niederlage gegen Balint Szamosi (FC Regensburg).

Die Siegerehrung (alle Teilnehmer selbstverständlich COVID19 geimpft und/oder getestet). Foto: privat.

Nichts verlernt…

… hat unser Landeskaderathlet Jan Talan und knüpft direkt an die letzten Erfolge an. Zwar ist leider noch kein Hallentraining für USC-Mitglieder möglich – doch dass Jan auch nach der Corona-Zwangspause in bester Form ist, stellte er bei der erstmöglichen Gelegenheit eindrucksvoll unter Beweis: im ersten Turnier für Kaderfechter des BFV in Nürnberg kämpfte er sich unter 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bis ins Finale und musste sich erst dort Fabian Rieblinger (TV Augsburg) mit 10:15 geschlagen geben. Herzlichen Glückwunsch!

Für Jan geht es schon am kommenden Wochenende beim 8. Werksviertel Cup in München weiter, dafür drücken wir ihm – wie auch den weiteren Startern Daniel Markus und Marion Menzel – kräftig die Daumen!

Wolfgang Menzel siegt beim Werksviertel-Cup

Der Turnierbetrieb läuft trotz Covid19-Einschränkungen langsam wieder an und unsere Athleten haben natürlich nichts verlernt: beim 6. Werksviertel-Cup der inklusiven monatlichen Turnierserie im Degen konnte sich Wolfgang Menzel unter 15 Teilnehmern den Sieg sichern. Das Treppchen wurde komplettiert durch Gerd Oswald auf Platz 3, super gemacht!

Mit der Herbstsonne um die Wette strahlen? Einfache Übung für Wolfgang und Gerd!

Gerd Oswald ist Veteranen Fechter des Jahres der EVF

Auch während der Corona-bedingten Untätigkeit gibt es Erfolgsmeldungen: unser geschätzter Gerd wurde durch den Verband European Veterans Fencing in der Kategorie V4 zum „Veteran Fencer of the Year“ im Degen ernannt!

Damit ist Gerd der einzige Deutsche, dem diese Ehre in 2020 zuteil wurde – eine tolle Würdigung von Gerds beachtlichem Trainingsfleiß und seiner fleißigen Teilnahme an den europäischen Veteranen-Turnieren, herzlichen Glückwunsch!

Erfolgfreich trotz Falschmeldung…

… war unsere Marion am vorvergangenen Wochenende, nachdem sie versehentlich nicht zum Preis der Quadratestadt Mannheim gemeldet worden war, sondern zum 8. Mannheimer Degen-Turnier im „Schweizer Modus“: die Turnierzeit beträgt hier genau 150 Minuten, gefochten wird mixed und stets gegen die Fechterin / den Fechter auf der benachbarten Ranglisten-Position. Die Rangliste wird nach jedem Gefecht bzw. Durchgang aktualisiert, keiner scheidet aus und gewonnen hat, wer nach Ablauf der Zeit auf Position 1 steht. Marion ließ sich vom ungewohnten Modus nicht beeindrucken und beendete das Turnier auf Rang 5, super!

Nicht beim eigentlich geplanten Mannheimer Turnier, aber das kann Marion natürlich nicht die Laune trüben

Am darauffolgenden Wochenende stand mit dem Meider-Turnier Ingolstadt ein Klassiker des Turnierkalenders an. Hier konnte Marion an ihre gute Form anknüpfen und drang ungefährdet bis ins Halbfinale vor, wo sie knapp gegen Denise Brachert (MTV München) unterlag, aber sich über die Bronzemedaille freuen konnte!

Marion mit dem verdienten Lohn nach einer tollen Leistung

Tags darauf starteten dann auch die Degen-Herren in Ingolstadt. Während Daniel, Malte und Andreas jeweils im 32er K.O. hängen blieben, konnte Wolfgang das Geschwister-Treppchen komplettieren: souverän focht er sich bis ins Finale, wo er lediglich Lokalmatador Frank Baedeker den Vortritt lassen musste. Herzlichen Glückwunsch zur Silbermedaille!

Wolfgang (1. v.l.) setzt seine Erfolgsserie fort

Und auch bei den Veteranen wurde fleißig gefochten: in Pforzheim startete Gerd ein weiteres Mal sowohl im Florett (langsam findet er Gefallen daran) als auch im Degen bei den Landesmeisterschaften Baden-Nord und Württemberg. Im gemischten Florett der AK60 und AK70 erreichte Gerd das Finale, wo er knapp 6:9 unterlag- Glückwunsch zur Silbermedaille! Im Degen stand leider Routinier Hanns Prechtl dem zweiten Finale des Wochenendes im Weg: in einem spannenden Halbfinale behielt er mit 10:9 die Oberhand, aber auch über den 3. Platz freute sich Gerd natürlich sehr.

Gerd (3. v.l.) bei der Siegerehrung im Degen

Gold und Bronze für die Veteranen in Eislingen

Beim Veteranenturnier in Eislingen startete Gerd gleich in zwei Waffen der AK70: während es beim Degen zu Platz 8 reichte, lief Florett noch besser und Gerd konnte sich bis ins Halbfinale fechten. Dort war zwar Endstation, doch mit Platz 3 in der immer noch ungewohnten Waffe ein toller Erfolg!

Glückwunsch Gerd! (3. v.l.)

Noch erfolgreicher war Dagmar im Degen der AK60: Sie drang bis ins Finale vor, wo sie Astrid Kircheis nur knapp mit 8:10 unterlag – Glückwunsch zu Silber!

Und einen Sahnetag erwischte Daniel, der im Degen der AK50 nicht nur souverän ins Finale einzog, sondern hier auch Nervenstärke zeigte und mit 9:8 die Oberhand behielt – super gemacht!

Ein zufriedener Daniel auf Platz 1

Bayerischer Meistertitel für Jan Talan

Die Bayerischen Meisterschaften fanden dieses Jahr in Weilheim statt und lockten zahlreiche Starterinnen und Starter des USC. Den besten Tag erwischte Jan, der sich mit teils deutlichen Siegen unter 36 Teilnehmern ins Finale gegen Routinier Frank Baedeker (TV Ingolstadt) focht. Hier wurde es nochmal spannend, doch nervenstark setzte sich Jan mit 12:11 durch und darf sich verdient Bayerischer Meister 2020 nennen. Die zweite Hälfte des Finalgefechts ist auf Youtube verfügbar (mit Dank an Klaus Menzel).

Ein sehr zufriedener Jan ganz oben auf dem Treppchen

Die weiteren Platzierungen der USC-Herren: Wolfgang Menzel 13., Michael Lonzer 23., Daniel Markus 24., Richard May 31., Andreas Gärtner 33.

Auch die Damen schlugen sich wacker und erfolgreich: das beste Ergebnis erreichte Marion Menzel, die mit einem Freilos ins K.O. starten durfte und erst im Viertelfinale von der späteren Zweitplatzierten Helena Lowack (SGS Erlangen) gestoppt wurde. Im Gesamtklassement belegte sie damit den 5. Platz von 27 Teilnehmerinnen. Marie Lüth als zweite USC-Starterin wurde nach tapferem Kampf 17.

Marion (1. v.l.) bei der Siegerehrung.

Ausflug nach England

Frisch zum Start ins neue Jahr waren Gerd und Pia in Guildford beim EVF Epee Circuit unterwegs. Unter 25 Teilnehmerinnen in der AK50 musste sich Pia erst im Viertelfinale der späteren Siegerin beugen und belegte damit den 6. Platz. Gerd erwischte einen noch besseren Tag und konnte sich bei 13 Teilnehmern der AK70 nicht nur aufs Podium, sondern ohne Niederlage gleich ganz an die Spitze fechten – herzlichen Glückwunsch zum Sieg!

Gute Laune im neuen Jahr!
Und nach all der Anstrengung darf man dann auch mal sitzen…