Zwei Medaillen bei Veteranen-EM in Cognac

Im Damendegen der AK60 focht sich Dagmar unter 51 Starterinnen souverän ins Finale, wo sie sich nach großem Kampf der Favoritin Corinne Aubailly (FRA) mit 6:10 geschlagen geben musste.

Gerd brachte es gleichfalls zu Edelmetall: unter 45 Startern der AK70 im Herrendegen drang er nervenstark ins Halbfinale vor, wo er gegen seinen Landsmann Michael Scholss knapp mit 8:10 verlor. Wir gratulieren Dagmar und Gerd zu Silber bzw. Bronze!

Dagmar bei der Siegerehrung
Gerd erst konzentriert…
… und dann mit verdientem Lohn

Sieg beim Wappen von Hamburg

In der AK 70+ startete Gerd am vergangenen Wochenende beim Wappen von Hamburg, das gleichzeitig das letzte deutsche Qualifikationsturnier für die Senioren-WM in Kairo darstellte.

Trotz anhaltender Kniebeschweren konnte Gerd sich bis ins Finale durchbeißen und ließ sich den Sieg auch gegen Routinier Roger Menck nicht nehmen. Damit steht er nun auf Platz 3 in der AK 70+ der Nominierungsliste für die Senioren-WM. Nun steht als Belastungstest für Leistungsniveau und Knie gleichermaßen zunächst noch die Senioren-EM in Cognac an, um sich anschließend ernsthaft mit dem Gedanken an die WM zu beschäftigen – herzlichen Glückwunsch!

Gerd (links) in Aktion…

… und bei der Siegerehrung

Fleißige Veteranen sammeln Bronze

Bei den kürzlichen Senioren – Pardon, nunmehr ja VETERANEN-Turnieren in Eislingen und Kassel schafften es Gerd und Frieder in der AK 70+ abwechselnd aufs Podium: In Eislingen erreichte Gerd den 3. Platz, Frieder schaffte es als 7. noch ins Viertelfinale; in Kassel hingegen war es Frieder, der Bronze holte während Gerd mit Platz 10 knapp die Finalrunde verpasste. Glückwunsch zu diesen Erfolgen!

Gerd (2. v.l.) in Eislingen…

.. und Frieder erfolgreich (5. v.l.) in Kassel

Zum Jubiläum den Titel verteidigt

In ihrem 100. Turnier als Aktive hat USC-Neuzugang Marion Menzel es wie gewohnt krachen lassen und sich unter 14 Teilnehmerinnen wie im Vorjahr den Sieg beim Traditionsturnier „Laternderl“ des ESV Neuaubing gesichert.

Im Pool jede gegen jede leistete sich Marion nur eine Niederlage, musste sich den Turniersieg daraufhin gleichwohl mit einem letzten Stichkampf verdienen. Hier wurde es gegen Victoria Stelzer (STLFC Graz) noch einmal spannend, nachdem Marion mit 13:14 in Rückstand geraten war – doch sie behielt die Nerven und drehte das Gefecht noch zum 15:14-Erfolg. Herzlichen Glückwunsch zu dieser starken Leistung und natürlich zum Turnierjubiläum, auf die nächsten 100!

Marion nach gewonnenem Stichkampf…

… und mit dem nicht ganz gewöhnlichen Laternderl-Wanderpokal (Besonderer Dank an Klaus Menzel für Turnierdokumentation und Bilder)

 

Ungefährdeter Sieg im Deutschlandpokal

In der ersten Runde des Deutschlandpokals hatten die Florett-Herren des USC die Vertretung von Sportfechten Laim zu Gast. In der Besetzung Lukas Schwan, Matthias Gehlert und Christian Tietze gaben sich unsere Jungs keine Blöße und entschieden nicht nur alle Begegnungen für sich, sondern ließen auch kaum Gegentreffer zu, sodass am Ende das deutliche Ergebnis von 45:9 zu Buche stand. Herzlichen Glückwunsch zum Einzug in die nächste Runde!

Die beiden Teams bei der Begrüßung (mit USC-Fanclub)

Das siegreiche Team mit Meister, Ersatzfechter und Obmann: v.l. Matthias, Lukas, Arkadi, Klaus, Felix und Christian

Wieder WM-Gold für Volker Fischer

Die Sommerpause mit ausgiebigem Bergwandern hat sich ausgezahlt – erneut konnte sich USC-Urgestein Volker Fischer bei der Senioren-WM im italienischen Livorno die Goldmedaille im Herrendegen 60+ sichern. Mit einer fehlerlosen Vorrunde qualifizierte sich Volker direkt für das 64er KO, gelangt anschließend mit teils hohe Siegen ins Finale. In einer Wiederauflage des WM-Finales von 2007 traf er dort auf den US-Amerikaner Walter Dragonetti und gewann erneut mit erfolgreicher Defensiv-Taktik: nachdem der Obmann beide Fechter zweimal wegen Passivität verwarnt und in die letzte Minute geschickt hatte, konnte Volker bei Vorteil für Dragonetti zunächst mit einem Treffer in Führung gehen und anschließend die Angriffsversuche seines Gegner erfolgreich zum Endstand von 4:1 abwehren. Herzlichen Glückwunsch zum WM-Titel!

Gattin Dagmar war kurz zuvor als Titelverteidigerin im Damendegen 50+ gestartet und musste in der Vorrunde lediglich eine Niederlage einstecken. Mit einem Freilos gestartet gewann Dagmar auch ihr Gefecht im 32er KO, musste sich im Achtelfinale jedoch knapp der Schweizerin Denise Liefert mit 5:6 geschlagen geben und belegte letzlich Platz 10.

Trainingsparterin Pia Björk musste zunächst ihre Form finden: nach einer durchwachsenen Vorrunde des Damendegen 60+ mit nur zwei Siegen konnte sie sich aber steigern und ihr 64er sowie das 32er KO gewinnen. Das folgende Achtelfinale gegen die Ungarin Judit Gyirurkan verlor Pia jedoch denkbar knapp mit 9:10 und belegte damit Platz 16 – schade!

Besser verlief das Turnier für Guido Quanz, der seit dieser Saison für Bayer Leverkusen startet: eine fehlerlose Vorrunde im Herrendegen 50+ bedeutete den direkten Start im 64er KO, von wo aus Guido mit souveränen Siegen bis ins Halbfinale vorstieß. Erst dort konnte ihn der Russe Evgeny Belousov mit 10:8 stoppen. Nach der Vizeweltmeisterschaft im vergangenen Jahr bedeutete dies immerhin noch Platz drei und die verdiente Bronzemedaille.

Glückwunsch zum WM-Titel für Volker! Foto: Trifiletti / bizzi

Das wichtigste in Sieg und Niederlage: immer sportlich fair. Foto: Trifiletti / bizzi

Die Siegerehrung. Foto: Trifiletti / bizzi

Erfolg bei den Oberbayerischen Meisterschaften

Bei sommerlichen Temperaturen machten sich Christian Tietze und Richi May nach Weilheim auf, wo wie im vergangenen Jahr die Bezirksmeisterschaften für Oberbayern stattfanden. Während Richi im Degen antrat, entschied sich Christian für einen Doppelstart in Degen und Florett und war damit sowohl Samstag wie Sonntag im Einsatz.

Im Degen erreichten beide Fechter die Finalrunde, schieden hier jedoch aus und belegten die Plätze 5 und 8. Tags darauf machte Christian seine Sache noch besser und konnte sich bis ins Halbfinale vorkämpfen, wo ihn erst der spätere Sieger Leander Fagerer – den er in der Vorrunde noch besiegt hatte – stoppen konnte. Damit beendete Christian den Turniertag hochzufrieden mit der Bronzemedaille, herzlichen Glückwunsch!

Finale im Deutschlandpokal und Deutsche Hochschulmeisterschaften

Beim Finale des Deutschlandpokals in Münster war der USC mit Pia, Dagmar, Lisa und Julia im Degen vertreten. Leider war das Losglück für die Direktausscheidung nicht auf ihrer Seite:  mit dem FC Leipzig als erstem Gegner wartete ein (zu) harter Brocken, dem sie sich 32:45 geschlagen geben mussten. Gleichwohl bewiesen die Mädels gleich im folgenden Platzierungsgefecht Moral und ließen sich gegen die Vertretung des Fechtzentrums Berlin auch von einem zwischenzeitlichen Rückstand nicht entmutigen, sondern verteidigten ihren Vorsprung nervenstark zum 45:44. Im abschließenden Gefecht gegen den Wiesbadener FC lagen beide Mannschaften länger gleichauf. Das Schlussgefecht entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch mit zahlreichen Punkten auf beiden Seiten, doch leider gelang es Wiesbaden, einen ein-Punkt-Vorsprung über die Zeit zu retten. Damit belegten unsere Damen letztlich den etwas unglücklichen 6. Platz – trotzdem natürlich herzlichen Glückwunsch zum Erreichen des Finales bei immerhin 52 Mannschaften im Deutschlandpokal!

Julia, Pia, Lisa und Dagmar (v.l.) nach Wettkampfende

Nur eine Woche später traten Julia und Deike bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften (Mannschaft) in Heidelberg an, sie bildeten mit Laura Wagner und Brenda Kolbinger eine Startgemeinschaft der Münchner Hochschulen. In der Vorrunde erfochten die Mädels Siege gegen die WGs Aachen 2 und Mainz 2, lediglich der WG Karlsruhe mussten sie sich äußerst knapp 44:45 geschlagen geben. Nach einem Freilos in der Direktausscheidung gelangen zunächst deutliche Siege gegen die WG Mainz 2 und die WG Gießen, ehe im Halbfinale erneut die WG Karlsruhe wartete. Leider klappte es mit der Revanche für die Vorrund nicht und die Begegnung ging 40:45 verloren – dennoch konnten sich die Mädels über den mit Aachen geteilten Bronzerang freuen. Super gemacht!

Unglückliche Niederlage im Deutschlandpokal

In der letzten Runde vor dem Finale in Münster empfingen unsere Degen-Herren die Vertretung des TV Augsburg. Fritz Haslinger, Michl Lonzer, Andreas Gärtner und Guido Quanz – der extra dafür tagsüber aus Köln angereist war und sich noch in der Nacht auf den Rückweg machen musste – lieferten sich eine knappe Partie mit Christian Büttner, Jan Talan und Daniel Markus vom TVA, bei der die Führung mehrfach wechselte. Letztlich konnten die Augsburger Jungs mit einem knappen Vorsprung in das letzte Gefecht gehen, sodass Guido als Schlussfechter zu einem sehr offensiven Stil gezwungen war. Sein Gegner reagierte jedoch konzentriert und gab sich keine Blöße, daher musste sich der USC schließlich mit 41:45 geschlagen geben – schade!

Von der Niederlage abgesehen freuten sich Sportler wie Zuschauer jedoch über eine spannende und faire Partie und wir wünschen den Jungs des TVA natürlich viel Erfolg für das Finale in Münster!

Von Marktredwitz über Graz nach Ortenburg…

… zog es unsere Fechter in den letzten Wochen:

Beim 9. Rochus-Böhringer-Gedächtnisturnier in Marktredwitz erreichte Gerd Oswald im Herrendegen den dritten Platz in einem internationalen Teilnehmerfeld mit großer Runde und anschließendem Direktausscheid. Nachdem er das Finale knapp mit 9:10 verpasst hatte, gewann er das Gefecht um Platz 3 mit 10:7 gegen Robert Risack (SGS Erlangen).

Gerd (3. v.l.) bei der Siegerehrung in Marktredwitz

Nur eine Woche später wiederholte Gerd diese Platzierung bei den Internationalen Österreichische Meisterschaften der Veteranen in Graz. Im anschließenden Mannschaftskampf startete Gerd mit der Mannschaft „Europa 2“ und konnte sich gleichfalls den dritten Platz sichern nach Siegen über die Mannschaften „Italien“ und „Steiermark“.

Noch ein dritter Platz für Gerd!

Beim traditionellen Ortenburger Fassl war Richi May mit seinem 5. Platz unter 25 Teilnehmern sehr zufrieden, knapp vor Malte Grosse. Noch besser machte es Sophie Asanger, die sich bei den Damen gleich den Sieg holte – aber leider kein Fassl dafür bekam wie der Sieger bei den Herren (zweifellos unzulässige Diskriminierung und ein Fall für das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz).

Herzlichen Glückwunsch zu all diesen Erfolgen!

Malte und Richi (v.l.) und Sophie (1. v.r.) beim Ortenburger Fassl